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Brauersdorf

Brauersdorf - ein attraktiver Ort

Brauersdorf ist durch seine Nähe zur Obernautalsperre und durch den Netphener Freizeitpark ein attraktiver Ortsteil.

Brauersdorf wird etwa um 1900 n. Chr. erstmals urkundlich erwähnt. Tatsächlich geht die Geschichte von Brauersdorf aber weiter zurück. Bereits um 900 n. Chr. bestehen in Brauersdorf Hüttensiedlungen.

Der Wasserreichtum hat dazu geführt, dass das alte Brauersdorf Standort mehrerer Mühlen ist. Durch die waldnahe Lage ist die Köhlerei in Brauersdorf von besonderer Bedeutung. Ein großer Teil der Dorbewohner geht über Jahrhundert der Köhlerei nach. Besonders verkehrsgünstig liegt Brauersdorf durch die Lage an der Alten Kohlenstraße, die, aus dem Wittgensteiner Land kommend, in der Nähe des Forsthauses Hohenroth die Alte Eisenstraße kreuzt und entlang des Obernaubaches über Brauersdorf nach Netphen führt.

Die Einwohnerzahlen von Brauersdorf betragen lange Zeit konstant etwa 120 Einwohner. Nach 1950 nimmt die Zahl stark zu. Dies ist durch den Zuzug von Vertriebenen aus Ost- und Mitteldeutschland, die Umsiedlung der Bewohner von Nauholz und Obernau beim Bau der Obernautalsperre und später wohl durch die günstige Lage innerhalb Netphens zu begründen. Der Bau der Talsperre führt zum Abriss vieler Häuser und zur Verlagerung des Ortskernes.

Quelle:www.brauersdorfer.de , Juli 2003

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