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Niederdielfen

Niederdielfen

Wo Dielfe und Weiß zusammenlaufen siedeln sich schon um 500 v. Chr. Einwanderer keltischer Herkunft an.

Seit dieser Zeit ist kommt dem Bergbau in Niederdielfen eine große Bedeutung zu. Die ersten Siedler bauen noch Eisenstein an der Erdoberfläche ab. Später gräbt man tiefer. 1911 wird der Betrieb der letzten Niederdielfener Grube Grimberg eingestellt.

Um die Jahrtausendwende besinnen sich die Dorfbewohner auf ihre lange Geschichte und bauen einen Förderturm auf dem ehemaligen Gelände der Grube Grimberg auf. Der 16 m hohe Turm ist zwar kein Siegerländer Original, er stammt vom Bensberger Julianschacht, aber er ist typisch für die Siegerländer Fördertürme.

Sehenswert ist die Wassermühle im Filsbachtal. Sie wird anfang des 18. Jahrhunderts errichtet und 1992/93 aufwändig restauriert. Dabei bleibt ein großer Teil der alten Technik erhalten, insbesondere das Mahlwerk und die Mechanik.

Auf einer Grundfläche von 5,84 Quadratkilometern leben in Niederdielfen im Jahre 2004 etwa 2850 Einwohner (1969 2100 Einwohner). Der Ort liegt 290 m über dem Meeresspiegel. Er verfügt über einen Kindergarten, eine Grund- und eine Realschule.




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