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Neunkirchen

Eine alte Turbine treibt die alte Mühle

An der Hohenseelbachstraße im gut erhaltenen Gebäude der ehemaligen Bannmühle kann man eine Voith-Turbine bestaunen.

Sie wird mit dem Wasser aus dem Mühlengraben angetrieben. Am Pfingstmontag 2005 wird die gut erhaltene Turbine in Betrieb genommen.

Schon 1416 exitistiert in Neunkirchen die sogenannte Bannmühle. Sie wird der Pfarrkirche Neunkirchen durch den Grafen Gerhard I. von Sahn geschenkt. Ihren Namen verdankt sie der Tatsache, dass die Menschen aus Neunkirchen, Struthütten und Altenseelbach verpflichtet sind, nur in dieser Mühle ihr Mehl zu mahlen. Bei Verstößen werden sie mit einem Bann belegt und bekommen die Heiligen Sakramente vorenthalten.

Das Bannrecht hält sich bis zur Einführung der allgemeinen Gewerbepflicht im Jahre 1845. Ab 1826 wird die Mühle von der Pfarrei verpachtet und geht später in das Eigentum der Pächter über.







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